Wie viel Dämmung ist bei der Sanierung nötig?

Beim Sanieren von Altbauten spielt die Wärmedämmung eine entscheidende Rolle – sowohl für den Komfort als auch für die Energiekosten. Laut dem Gebäude-Energiegesetz (GEG) muss bei einer Wärmedämmung ein bestimmter Mindestwert erreicht werden, um den Energieverlust wirksam zu reduzieren. Wer Fassade, Dach oder Keller dämmt, sollte dies nicht nur aus Pflicht tun, sondern auch, weil es langfristig spürbar spart.

Ungefähr 16 Zentimeter Dämmstoff sind oft ausreichend, um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen – besonders bei modernen Materialien mit guter Wärmedämmung. Doch die genaue Stärke hängt auch vom verwendeten Material ab. Zum Beispiel reicht bei hochwertigem Dämmstoff wie Mineralwolle oder Wärmedämmverbundsystemen eine geringere Dicke, um den gleichen Effekt zu erzielen wie dickere Schichten bei weniger effizienten Materialien.

Die Dämmung von Dach, Fassade und Keller lohnt sich doppelt: Sie senkt den Heizbedarf deutlich und trägt damit zum Klimaschutz bei. Gleichzeitig wird das Raumklima angenehmer – im Winter bleibt die Wärme drinnen, im Sommer dringt weniger Hitze von außen ein. Viele Eigentümer profitieren zudem von staatlichen Förderprogrammen, wenn sie die Dämmmaßnahmen fachgerecht durchführen lassen.

Wichtig ist: Die gesetzlichen Vorgaben nach dem GEG gelten, sobald eine umfassende Sanierung vorgenommen wird. Wer nur kleinere Reparaturen macht, muss nicht automatisch dämmen – doch auch dann lohnt sich ein Blick auf die Dämmung. Ein Energieberater kann helfen, die richtige Dicke und das passende Material zu wählen.

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