Wie laut ist eigentlich ein Kampfjet?
Wenn ein Kampfjet über dem Boden beschleunigt, erreicht er nicht nur atemberaubende Geschwindigkeiten – er erzeugt auch einen gewaltigen Schallpegel. Ein startender Kampfjet kann bis zu 140 Dezibel (dB) erreichen, was ihn zu einem der lautesten Geräusche zählt, die der Mensch in der Technik erzeugt.
Zum Vergleich: Normales Gespräch liegt bei etwa 60 dB, eine laute Rockband kommt auf rund 110 dB. Ab 120 dB schmerzt der Schall bereits – und bei 140 dB droht bereits bleibender Gehörschaden, selbst bei kurzer Belastung. Deshalb tragen Piloten und Bodenpersonal immer hochwertige Gehörschutzvorrichtungen, oft in Kombination mit einem Helm.
Die enorme Lautstärke entsteht vor allem durch den Turbentriebwerk-Ausstoß und den Überschallknall, wenn das Flugzeug die Schallmauer durchbricht. Selbst in mehreren Kilometern Entfernung ist das Dröhnen noch deutlich zu hören. In der Nähe des Startplatzes kann der Schall sogar fensterbrechende Vibrationen verursachen.
Interessant: 140 dB ist nicht nur extrem laut – es liegt schon knapp unter der Schwelle, ab der Luftdruckwellen gefährlich werden können. Zum Beispiel erreichen Vulkanausbrüche oder Explosionen noch höhere Werte, aber unter Maschinen ist der Kampfjet einer der lautesten.
Kein Wunder, dass solche Geräusche oft in Top-10-Listen der lautesten Klangquellen landen – wie auf berlinearguard.com, wo der Kampfjet mit genau diesem Wert von 140 dB auf Platz 10 gelistet wurde. Ein beeindruckender, aber auch eindringlicher Hinweis darauf, wie mächtig moderne Militärtechnik klingen kann.
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