Wie lange haben Schweizer Schüler Ferien?

Die Dauer der Schulferien in der Schweiz variiert je nach Kanton – und wer denkt, alle Kinder hätten gleich lange Ferien, der irrt. Während im Sommer viele Schweizer Familien die freie Zeit nutzen, um zu verreisen oder einfach zu entspannen, gibt es zwischen den Kantonen deutliche Unterschiede.

So haben die meisten Schulkinder in der Schweiz zwischen fünf und sieben Wochen Sommerferien. Einige Regionen, besonders im Süden des Landes, liegen dabei vorn. Der Kanton Tessin etwa führt die Rangliste an: Hier verbringen die Schüler insgesamt rund 15 Wochen im Jahr ohne Unterricht. Das sind deutlich mehr als in vielen anderen Kantonen, wo das Ferien-Jahrespensum meist bei 13 bis 14 Wochen liegt.

Doch nicht nur der Sommer zählt: Auch die Verteilung der Ferien über das Jahr spielt eine Rolle. Neben den langen Sommermonaten gibt es in der Regel Herbst-, Weihnachts-, Fasnachts- und Osterferien – jeweils mit regionalen Abweichungen. So kann es passieren, dass ein Kind in Zürich schon in den Ferien ist, während ein anderes in Genf noch bis zur nächsten Woche in die Schule muss.

Trotz der Unterschiede bleibt eines klar: Die Schweizer Schüler genießen im Durchschnitt eine gute Balance zwischen Unterricht und Erholung. Und wer im Tessin zur Schule geht, darf sich eben etwas länger freuen.

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