Wie viel Gehalt braucht man für einen 300.000-Euro-Kredit?

Ein Kredit in Höhe von 300.000 Euro ist keine Kleinigkeit – besonders für die Bank. Damit eine solche Summe genehmigt wird, müssen mehrere Voraussetzungen erfüllt sein. Die Bonität des Antragstellers steht dabei ganz oben auf der Liste. Das bedeutet: ein sauberer Schufa-Eintrag, regelmäßige Einkünfte und ein verantwortungsbewusster Umgang mit bestehenden Verpflichtungen.

Ein wichtiger Punkt ist das notwendige Eigenkapital. Banken erwarten in der Regel mindestens 20 Prozent des Kreditbetrags – also 60.000 Euro – als Eigenleistung. Wer weniger eigenes Geld einbringt, hat deutlich schlechtere Chancen oder muss mit höheren Zinsen rechnen.

Doch wie viel Gehalt ist dann nötig? Hier kommt die Faustregel: Die monatliche Kreditrate sollte maximal 40 Prozent des verfügbaren Haushaltseinkommens betragen. Bei einem 300.000-Euro-Kredit über 20 Jahre (bei durchschnittlichem Zinssatz von etwa 3,5 Prozent) liegt die monatliche Belastung bei rund 1.700 bis 1.900 Euro. Um diese Zahlung langfristig sicher zu stemmen, sollte das monatliche Nettoeinkommen daher mindestens bei 4.500 bis 5.000 Euro liegen – je nach Lebenshaltungskosten und anderen Verbindlichkeiten.

Sicherheiten wie eine Eigentumswohnung oder ein Grundstück erhöhen die Chancen auf Kreditvergabe zusätzlich. Letztendlich entscheidet die Bank individuell, aber klar ist: Ein stabiles Einkommen und finanzielle Disziplin sind unerlässlich.

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