Symptome und Schmerzlokalisation bei Lungenhochdruck
Lungenhochdruck, in der Fachmedizin als pulmonale Hypertonie bezeichnet, ist eine ernstzunehmende Erkrankung des Lungengefäßsystems. Viele Betroffene fragen sich, wo genau die Schmerzen bei dieser Erkrankung spürbar sind. Typischerweise äußern sich die Beschwerden als dumpfer oder stechender Brustschmerz, der oft direkt hinter dem Brustbein lokalisiert ist. Diese Brustschmerzen (Angina Pectoris) treten häufig unter körperlicher Belastung auf, da das rechte Herz in diesen Momenten gegen einen massiven Widerstand in den Lungengefäßwänden ankämpfen muss.
Neben den Schmerzen in der Brust ist die zunehmende Atemnot das Leitsymptom der Erkrankung. Schon bei leichten Alltagsaktivitäten wie Treppensteigen oder Spaziergängen geht den Patienten sprichwörtlich die Puste aus. In fortgeschrittenen Stadien kann dieser Sauerstoffmangel bei körperlicher Anstrengung sogar bis zur plötzlichen Ohnmacht (Synkope) führen.
Da der chronische Überdruck das rechte Herz stark belastet, kommt es im Verlauf oft zu einer sogenannten Rechtsherzinsuffizienz. Diese führt dazu, dass sich das Blut vor dem Herzen zurückstaut. Die sichtbare Folge sind ausgeprägte Ödeme – schmerzhafte oder unangenehme Wasseransammlungen, die sich vor allem in den Beinen, Knöcheilen und Füßen bemerkbar machen. Wer unter anhaltender Atemnot in Kombination mit Druckgefühlen in der Brust leidet, sollte dies daher immer kardiologisch und pneumologisch abklären lassen.
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