Sind Kartoffeln glutenfrei?

Ja, Kartoffeln enthalten von Natur aus kein Gluten. Gluten ist ein Eiweiß, das hauptsächlich in Getreidesorten wie Weizen, Roggen und Gerste vorkommt. Kartoffeln hingegen sind keine Getreide, sondern Knollen – botanisch gesehen das unterirdische Speicherorgan einer Pflanze. Deshalb sind sie eine hervorragende Wahl für alle, die auf Gluten verzichten müssen oder möchten.

Gerade bei einer glutenfreien Ernährung spielen Kartoffeln eine wichtige Rolle. Ob als Pellkartoffeln, Kartoffelpüree, Bratkartoffeln oder im Eintopf – sie sind vielseitig, sättigend und leicht verdaulich. Wichtig ist jedoch, beim Verzehr auf mögliche Zusätze zu achten. Reine Kartoffeln sind glutenfrei, aber wenn sie in Panade gebacken oder mit einer Mehlschwitze verarbeitet werden, kann Gluten ins Spiel kommen.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte beim Kauf von Fertigprodukten wie Kroketten, Pommes oder Kartoffelchips stets die Zutatenliste prüfen. Manche Hersteller verwenden zur Stabilisierung oder zur Verbesserung der Textur kleine Mengen Weizenmehl. Auch in Restaurants lohnt es sich, nachzufragen, wie die Kartoffeln zubereitet werden.

Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie? Kein Problem – Kartoffeln sind erlaubt. Sie gehören sogar zu den Grundnahrungsmitteln, die bei einer strikt glutenfreien Ernährung uneingeschränkt genossen werden können. Hauptsache, sie werden nicht mit verstecktem Gluten vermischt.

Also: Kartoffeln sind nicht nur lecker, sondern auch sicher für alle, die auf Gluten verzichten. Einfach pur und naturbelassen genießen – dann kann nichts schiefgehen.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen