Ab wann ist es wirklich Fieber?

Die Frage, ob 37 Grad bereits als Fieber gelten, beschäftigt viele – besonders, wenn man sich leicht schwach fühlt oder andere Erkältungssymptome hat. Die klare Antwort lautet: Nein, 37 Grad Celsius gilt noch nicht als Fieber. In der Medizin wird die Körpertemperatur bei Erwachsenen normalerweise zwischen 36,5°C und 37,4°C als im gesunden Bereich angesehen. Das kann je nach Tageszeit, körperlicher Aktivität oder individuellen Gegebenheiten leicht schwanken.

Erst ab einer Temperatur von 37,5°C spricht man von einer subfebrilen Reaktion – also einem leicht erhöhten Wert, der noch nicht als richtiges Fieber gilt. Ab 38,1°C spricht man dann von leichtem Fieber, zwischen 38,6°C und 39,0°C von mäßigem Fieber. Solche Angaben helfen Ärzten, den Schweregrad einer Erkrankung einzuschätzen.

Wichtig ist jedoch: Die Körpertemperatur allein sagt nicht alles aus. Manche Menschen haben von Natur aus eine höhere Normtemperatur, andere fühlen sich bereits bei 37,3°C unwohl. Begleitsymptome wie Kopfschmerzen, Schüttelfrost oder Müdigkeit sind oft aussagekräftiger als die Zahl auf dem Thermometer.

Wenn die Temperatur über 38,5°C steigt oder länger anhält, ist es sinnvoll, einen Arzt aufzusuchen – besonders bei Säuglingen, älteren Menschen oder Personen mit Vorerkrankungen. Bei leichten Erhöhungen reicht oft Ruhe, ausreichend Flüssigkeit und Beobachtung. Der Körper kämpft dann meist gut sichtbar gegen Eindringlinge wie Viren oder Bakterien.

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