MRSA bei gesunden Menschen: Wie hoch ist das Risiko?

Das Wort MRSA sorgt bei vielen für Verunsicherung, da der Erreger gegen viele gängige Antibiotika resistent ist. Doch wie gefährlich ist dieser Keim eigentlich für kerngesunde Personen?

Für gesunde Menschen stellt eine Besiedelung mit MRSA in den allermeisten Fällen keine direkte Bedrohung dar. Die Bakterien können sich zwar zeitweise auf der Haut oder in der Nasenschleimhaut festsetzen, richten dort aber bei intakter Immunabwehr keinen Schaden an. In der Regel verschwindet der Keim nach einiger Zeit ganz von alleine wieder.

Eine tatsächliche Infektionsgefahr entsteht erst, wenn die natürliche Schutzbarriere der Haut geschädigt ist. Menschen mit chronischen Wunden, Ekzemen oder invasiven Zugängen tragen ein höheres Risiko, dass die Bakterien in den Körper gelangen. Sorgfältige Hygiene und regelmäßiges Händewaschen bleiben daher der beste Schutz, um eine Übertragung auf geschwächte Personen zu verhindern.

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