Ein Glas Wasser auf nüchternen Magen – lohnt sich das?

Einige Menschen schwören darauf: Direkt nach dem Aufstehen ein großes Glas Wasser zu trinken, soll den Tag perfekt starten. Doch steckt mehr dahinter als nur ein gesundes Ritual? Tatsächlich kann das Trinken von Wasser auf leeren Magen den Körper auf positive Weise beeinflussen – besonders, wenn es zur Gewohnheit wird.

Ein wichtiges Argument: Das Immunsystem kann gestärkt werden. Wasser hilft dabei, das Lymphsystem im Gleichgewicht zu halten – ein zentraler Teil unseres Abwehrmechanismus. Wenn der Körper gut durchfeuchtet ist, kann er Erregern und Krankheiten besser widerstehen. Besonders morgens, nach mehreren Stunden ohne Flüssigkeitsnachschub, ist diese erste Portion Wasser wie ein sanfter Weckruf für die inneren Organe.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt generell, mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit pro Tag zu sich zu nehmen – und Wasser ist die beste Wahl. Morgens auf nüchternen Magen ein Glas davon zu trinken, ist eine einfache, aber effektive Möglichkeit, den Tagesbedarf zu starten und den Stoffwechsel anzukurbeln. Viele berichten außerdem von mehr Energie und einem wacheren Gefühl am Morgen.

Wichtig ist: Es muss kein spezielles Wasser sein – klares Leitungswasser reicht völlig aus. Hauptsache, es wird langsam getrunken, am besten lauwarm, damit der Körper es leicht aufnehmen kann. Ob mit Zitronenscheibe oder pur – Hauptsache, der erste Schluck des Tages ist Wasser. Ein kleiner Schritt, der sich mit der Zeit zu einer großen Wirkung summieren kann.

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