Kann Hautkrebs schuppig sein?

Ja, Hautkrebs kann tatsächlich schuppig erscheinen – besonders in den frühen Stadien. Oft beginnt er als harmlos aussehende Veränderung der Haut, die leicht übersehen wird. Eine häufige Vorstufe von Hautkrebs ist die aktinische Keratose. Diese zeigt sich als kleine, rötliche, schuppige Stellen, die sich rau anfühlen können, fast wie Sandpapier.

Am häufigsten treten diese Hautveränderungen an Stellen auf, die der Sonne besonders ausgesetzt sind: im Gesicht, auf der Kopfhaut bei spärlichem Haarwuchs, an den Ohren, Händen und Armen. Wer viel Zeit im Freien verbracht hat – sei es durch Beruf oder Freizeitaktivitäten –, sollte besonders aufmerksam sein.

Die aktinische Keratose entsteht durch langjährige UV-Belastung. Sie gilt als präkanzeröser Zustand, das heißt: Ohne Behandlung kann sie sich im Laufe der Jahre zu einem weißen Hautkrebs (z. B. Basaliom oder Plattenepithelkarzinom) weiterentwickeln. Ein Melanom, also das sogenannte schwarze Hautkrebs, sieht dagegen oft anders aus – meist als neu entstandener, unregelmäßig geformter oder auffällig gefärbter Fleck oder Muttermal.

Trotzdem: Jede anhaltende, ungewöhnliche Veränderung der Haut sollte von einem Arzt geprüft werden. Früh erkannt, ist selbst eine Vorstufe von Hautkrebs meist gut behandelbar. Einfache Maßnahmen wie Sonnenschutz, regelmäßige Hautkontrollen und das Vermeiden von direkter Mittagssonne können viel bewirken.

Wenn Sie also eine schuppige, rote Stelle bemerken, die nicht verschwindet – zögern Sie nicht. Ein Besuch beim Hautarzt kann langfristig gesundheitliche Probleme verhindern.

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