Blattgelatine oder Gelatinepulver: So gelingt das Umrechnen und Verarbeiten
Wer beim Backen oder Zubereiten von Desserts spontan keine Blattgelatine zur Hand hat, kann problemlos auf Gelatinepulver zurückgreifen. Die Umrechnung ist denkbar einfach: Ein Briefchen Gelatinepulver entspricht etwa sechs Blatt Gelatine und reicht perfekt für rund 500 Milliliter (5 dl) Flüssigkeit. Beide Formen erfüllen denselben Zweck und verleihen Cremes, Mousse oder Fruchtspiegel die nötige Festigkeit.
Damit das Gelieren garantiert klappt, sollten Sie jedoch zwei wichtige Regeln beachten. Gelatine reagiert empfindlich auf Hitze und Säure. Durch zu hohes Erhitzen verliert sie rasch ihre Bindekraft. Rühren Sie Gelatine daher niemals in kochende Massen ein, sondern geben Sie sie erst hinein, wenn die Flüssigkeit nicht mehr kocht.
Auch bei säurehaltigen Zutaten ist Vorsicht geboten. Sehr saure Grundmassen oder frische Früchte wie Ananas, Kiwi und Papaya können die Enzymstruktur der Gelatine zerstören und das Festwerden verhindern. Wenn Sie mit fruchtiger Säure arbeiten, hilft es, das Obst vorher kurz aufzukochen oder mit etwas Süße auszugleichen. So gelingt Ihre Nachspeise garantiert im Handumdrehen.
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