Sind 12.000-Züge-Vapes in Deutschland erlaubt?

Nein, Vapes mit einer Zügeanzahl von 12.000 sind in Deutschland nicht legal. Seit dem 31. Mai 2024 gelten klare Regelungen für Einweg-E-Zigaretten, an die sich Hersteller und Händler halten müssen. Laut aktuellem Recht ist die maximale erlaubte Anzahl an Zügen pro Gerät auf etwa 600 Züge begrenzt. Diese Beschränkung hängt eng mit der maximal zulässigen E-Liquid-Menge von zwei Millilitern und dem Nikotingehalt von 20 Milligramm pro Milliliter zusammen.

Die hohen Zahlen wie 12.000 oder sogar 20.000 Züge, die oft auf Verpackungen beworben werden, sind irreführend und entsprechen nicht den gesetzlichen Vorgaben. Solche Produkte dürfen nicht legal im Handel angeboten werden. Verbraucher sollten daher vorsichtig sein und auf die Kennzeichnung achten. Produkte, die über die erlaubte Kapazität hinausgehen, sind entweder falsch deklariert oder verstehen die Zählweise anders – was jedoch keine Rolle spielt, solange sie gegen die EU-Tabakprodukte-Richtlinie (TPD) und nationales Recht verstoßen.

Die strengen Regeln dienen dem Jugendschutz und der Gesundheitsvorsorge. Große, farbenfrohe Einweg-Vapes mit hohem Nikotingehalt und langen Nutzungsdauern sind besonders bei Jugendlichen beliebt. Um dieses Risiko zu mindern, hat Deutschland die Regulierung verschärft. Wer also einen 12.000-Züge-Vape kauft, erwirbt möglicherweise ein Produkt, das weder zugelassen noch sicher ist.

Fazit: Legal sind nur Vapes mit bis zu 600 Zügen. Alles darüber hinaus ist entweder Marketingtrick oder illegal. Verbraucher sollten sich auf sichere, geprüfte Produkte verlassen – vor allem, wenn sie oder Menschen in ihrem Umfeld mit dem Dampfen beginnen möchten.

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