Soll man Kartoffeln im Kühlschrank aufbewahren?

Ein oft gestelltes Frage: Gehören Kartoffeln in den Kühlschrank? Die Antwort ist klar: Nein. Obwohl die ideale Lagertemperatur für Kartoffeln zwischen 4 und 8 Grad Celsius liegt, ist das Innere des Kühlschranks oft zu kalt und zu feucht, was die Knollen negativ beeinflussen kann.

Wenn Kartoffeln zu lange in der Kälte lagern, wandelt sich die enthaltene Stärke in Zucker um – das macht sie süßlich im Geschmack und führt beim Braten oder Backen zu einer ungewollt dunklen Farbe. Außerdem kann die Feuchtigkeit im Kühlschrank die Schale weich werden lassen und so die Haltbarkeit verkürzen.

Der beste Ort für Kartoffeln ist ein kühler, trockener und vor allem dunkler Platz – wie ein Keller, ein Schrank unter der Spüle oder eine Vorratskammer. Licht führt nämlich dazu, dass Kartoffeln grün anlaufen und dabei ein leicht giftiges Alkaloid namens Solanin bilden. Solanin macht sie ungenießbar – grüne Stellen sollte man deshalb immer großzügig entfernen oder die Kartoffel ganz entsorgen.

In einer Papiertüte oder einem luftdurchlässigen Sack verpackt, halten sich Kartoffeln so wochenlang frisch. Wichtig ist auch, sie nicht neben Zwiebeln zu lagern – das beschleunigt das Keimen. Die richtige Lagerung macht den Unterschied zwischen knackfrischem Gemüse und ungenießbaren Knollen.

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