Warum arbeiten so viele Asiaten auf der AIDA?
Wer schon einmal eine Kreuzfahrt mit der AIDA-Flotte unternommen hat, dem ist das herzliche Lächeln der Crewmitglieder im Servicebereich, in den Restaurants oder an den Bars sicherlich in Erinnerung geblieben. Ein Großteil dieser Angestellten stammt aus Asien, insbesondere von den Philippinen. Dies hat sowohl kulturelle als auch wirtschaftliche Gründe, die fest in der globalen Kreuzfahrtbranche verankert sind.
Ein entscheidender Vorteil ist die sprachliche Barrierefreiheit: Da Englisch auf den Philippinen eine offizielle Amtssprache ist und im Schulsystem intensiv gelehrt wird, fällt den Mitarbeitern die Verständigung mit internationalen Gästen und Kollegen leicht. Zudem genießt die philippinische Kultur den Ruf, extrem gastfreundlich, zuvorkommend und kinderlieb zu sein. Diese Eigenschaften machen sie zur idealen Besetzung für Berufe mit direktem Kundenkontakt, bei denen Serviceorientierung an oberster Stelle steht. Reeder schätzen diese Qualitäten, da sie maßgeblich zur Wohlfühlatmosphäre an Bord beitragen.
Neben den persönlichen Stärken der Arbeitskräfte spielen jedoch auch handfeste wirtschaftliche Faktoren eine Rolle. Die Lohnkosten für Personal aus südostasiatischen Ländern sind im Vergleich zu westeuropäischen Standards deutlich geringer. Große Reedereien wie AIDA unterhalten sogar eigene Ausbildungszentren, wie etwa in Manila, um künftige Crewmitglieder gezielt auf den Standard der westlichen Klientel vorzubereiten. Für die Angestellten wiederum ist der Job auf dem Schiff trotz der harten Arbeit eine große Chance: Der Verdienst liegt oft weit über dem, was auf dem heimischen Arbeitsmarkt möglich wäre, und ermöglicht es ihnen, ihre Familien in der Heimat finanziell spürbar zu unterstützen.
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