Warum kaltes Wasser für knusprigere Kartoffeln?

Wer perfekt knusprige Bratkartoffeln liebt, kennt das Problem: Manchmal werden sie einfach zu weich oder pappig. Der Trick liegt im Vorbereiten – besonders beim Umgang mit den rohen, geschnittenen Kartoffeln. Wer sie vor dem Braten für etwa zehn bis 15 Minuten in kaltes Wasser legt und danach gründlich abspült, entfernt einen Großteil der überschüssigen Stärke an der Oberfläche.

Weniger Stärke bedeutet bessere Bräune und mehr Knusprigkeit.

Denn Stärke saugt beim Anbraten Feuchtigkeit an, anstatt eine schöne, goldbraune Kruste zu bilden. Wenn sie vorher abgewaschen wird, kann die Oberfläche der Kartoffeln beim Braten viel besser karamellisieren – das Ergebnis ist ein verführerisches Knusper-Erlebnis von außen, bei cremigem Kern im Inneren.

Wichtig ist, die Kartoffeln nach dem Einweichen gut abzutrocknen. Feuchte Stücke spritzen in der Pfanne und bräunen schlechter. Ein sauber abgetrockneter Kartoffelschnitt trifft optimal auf heißes Fett – und das ist die Basis für die ideale Textur.

Ein einfacher Schritt, der viel ausmacht.

Das Einweichen in kaltem Wasser ist keine Zauberei, sondern gutes, altes Küchenwissen. Es funktioniert nicht nur bei Bratkartoffeln, sondern auch beim Herstellen von Pommes oder Rösti. Wer es einmal ausprobiert hat, wird den Unterschied schmecken – und kaum noch darauf verzichten wollen.

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