Wie viel kostet das Dämmen und Verputzen eines Hauses?

Wenn es um die Sanierung der Fassade geht, fragen sich viele Hausbesitzer: Was kostet es, mein Haus dämmen und verputzen zu lassen? Die Antwort hängt stark von der gewählten Methode ab – und davon, ob es sich um eine reine Putzreparatur oder eine umfassende Wärmedämmung handelt.

Ein einfacher Putzreparatur liegt vergleichsweise günstig: zwischen 20 und 30 Euro pro Quadratmeter. Bei einer Hausfassade von 100 m² sind das zwischen 2.000 und 3.000 Euro – eine sinnvolle Investition, um Feuchtigkeit auszuschließen und das Aussehen zu verbessern.

Wer die Energieeffizienz steigern möchte, sollte über eine Wärmedämmung nachdenken. Die günstigste Variante ist die Einblasdämmung in Hohlräume, die mit etwa 60 Euro pro m² zu Buche schlägt. Für ein 100-m²-Haus wären das 6.000 Euro – inklusive Material und Arbeit.

Deutlich effektiver, aber auch teurer ist ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Hier liegen die Kosten bei rund 120 Euro pro m², also 12.000 Euro für 100 m². Dafür bekommt man aber eine dauerhafte Dämmung mit frischem Putz und einer deutlich besseren Wärmebilanz.

Die Premiumlösung ist die hinterlüftete Vorhangfassade – mit hochwertigem Aussehen und optimalem Schutz. Hier zahlt man jedoch etwa 250 Euro pro m², was bei 100 m² auf stolze 25.000 Euro hinausläuft.

Ein Tipp: In vielen Fällen fördert der Staat energetische Sanierungen. Mit Zuschüssen oder günstigen Krediten der KfW spart man oft Tausende. Eine Beratung lohnt sich also – sowohl für den Geldbeutel als auch für das Klima.

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