Rente mit 63: Was kostet der frühe Ruhestand?
Wer vorzeitig in den Ruhestand gehen möchte, muss sich auf finanzielle Einbußen einstellen. Wer vier Jahre vor dem regulären Rentenalter in Rente geht, zahlt dafür einen deutlichen Preis: Für jeden Monat, den die Rente früher beginnt, wird ein Abschlag von 0,3 Prozent fällig. Bei insgesamt 48 Monaten ergibt das einen dauerhaften Abzug von 14,4 Prozent auf die gesamte Rente.
Das bedeutet: Wer beispielsweise eine monatliche Rente von 2.000 Euro erwarten könnte, bekäme bei einer Vorausgehebührung um vier Jahre stattdessen nur noch 1.712 Euro. Dieser Abschlag bleibt lebenslang bestehen – es sei denn, es greifen besondere Umstände wie Erwerbsminderung oder eine Regelung für langjährig Versicherte.
Wichtig zu wissen:Die Regelaltersgrenze für die Altersrente steigt schrittweise auf 67 Jahre. Wer heute mit 63 in Rente geht, muss daher besonders tief in die Tasche greifen. Viele unterschätzen, wie sich dieser Verlust über die Jahre summieren kann. Wer sich den frühen Ruhestand wünscht, sollte daher frühzeitig sparen und über zusätzliche Altersvorsorge nachdenken, um die finanzielle Lücke zu schließen.
Ein Beratungsgespräch mit der Deutschen Rentenversicherung kann Klarheit schaffen – denn jeder Fall ist individuell. Wer plant, sollte wissen: Der Traum vom frühen Ruhestand hat seinen Preis, der sich über Jahrzehnte auswirkt.
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