Was tun bei Gebärmuttersenkung im Alter?

Bei einer Gebärmuttersenkung, besonders im fortgeschrittenen Alter, ist es wichtig, frühzeitig gegenzusteuern. Die Erkrankung entsteht meist durch einen geschwächten Beckenboden, häufig nach mehreren Geburten, Übergewicht oder durch jahrelange körperliche Schwerstarbeit. Betroffene Frauen spüren oft ein Dauerdruckgefühl im Unterleib oder berichten, dass sie etwas „herabrutschen“ fühlen.

Das wirksamste Mittel gegen das Fortschreiten einer Gebärmuttersenkung ist regelmäßiges Beckenbodentraining. Gezielte Übungen stärken die Muskulatur, die die inneren Organe wie Gebärmutter, Blase und Darm trägt. Wer lernt, diese Muskeln bewusst anzuspannen und wieder zu entspannen, kann die Stabilität im Becken verbessern. Viele Frauen berichten bereits nach wenigen Wochen von einer Linderung der Beschwerden.

Wichtig ist, dass das Training konsequent und richtig ausgeführt wird. Wer unsicher ist, sollte sich von einer speziell ausgebildeten Physiotherapeutin oder im Rahmen einer Krankenkassen-geförderten Kursangebots beraten lassen. Auch Alltagsänderungen helfen: Übermäßiges Heben schwerer Gegenstände vermeiden, bei Stuhlgang nicht pressen und auf eine gesunde Gewichtskontrolle achten.

In fortgeschrittenen Fällen kann ein operativer Eingriff notwendig sein. Doch bei vielen Frauen reicht eine frühzeitige, konservative Therapie aus – vor allem mit regelmäßiger Beckenbodenarbeit. Die AOK und andere Krankenkassen unterstützen oft gezielt bei der Prävention und bieten spezielle Kurse an.

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