7 Atemübungen für mehr Luft im Alltag
Bei Atembeschwerden, besonders bei Erkrankungen wie Lungenhochdruck, können gezielte Atemübungen echte Erleichterung bringen. Sie helfen, die Atmung zu beruhigen, die Sauerstoffaufnahme zu verbessern und das Gefühl von Atemnot zu verringern. Viele dieser Techniken lassen sich einfach im Alltag anwenden – oft schon nach kurzer Übung.
Die Lippenbremse ist eine der bekanntesten Methoden. Dabei atmet man langsam durch die Nase ein und stößt die Luft dann kontrolliert durch leicht geöffnete Lippen aus – wie wenn man eine Kerze ausblasen würde. Diese Technik verlängert die Ausatmung und stützt die Atemwege.Weitere hilfreiche Positionen sind die sogenannten Wandstellungen I und II. In beiden Fällen lehnt man sich mit dem Oberkörper an eine Wand, um die Atemmuskulatur zu entlasten. Die Stuhlstütze funktioniert ähnlich: Man sitzt vor einem Tisch, stützt die Arme auf und legt den Kopf darauf – ideal nach anstrengenden Aktivitäten.
Auch der Paschasitz und der Kutschersitz nutzen die Schwerkraft, um das Zwerchfell zu entlasten und mehr Platz für die Lunge zu schaffen. Beim Paschasitz sitzt man aufrecht mit weit gespreizten Beinen und stützt die Ellbogen auf den Oberschenkeln ab. Der Kutschersitz ähnelt einer sitzenden Dehnung mit geradem Rücken und vorgeneigtem Oberkörper.
Die Torwartstellung schließlich wird stehend ausgeführt – die Hände stützen sich auf die Oberschenkel, der Rücken bleibt gerade. Diese Haltung hilft, die Atmung zu kontrollieren, besonders bei plötzlicher Atemnot.
All diese Übungen sind einfach zu erlernen und können – idealerweise nach Absprache mit dem Arzt – in den täglichen Ablauf integriert werden, um mehr Wohlbefinden und Sicherheit im Atemrhythmus zu gewinnen.
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