Welche Fische gibt es in Holland am Meer?

Die niederländische Küste erstreckt sich über beeindruckende 523 Kilometer entlang der Nordsee – ein Paradies für Angler und Naturliebhaber gleichermaßen. Wer hier mit der Angel an den Strand geht, wird selten enttäuscht. Je nach Jahreszeit locken ganz unterschiedliche Arten den Fischer ans Wasser.

Im Frühjahr und Sommer haben Plattfische wie Scholle, Heilbutt und Seezunge Hochsaison. Sie halten sich gern in flacheren Gewässern auf und sind besonders bei Strandanglern beliebt. Etwas weiter draußen lauern größere Exemplare: Kabeljau und Wittling finden sich vor allem in kühleren Monaten, wenn die Wassertemperaturen sinken. Wer Glück hat, kann auch einen Seebarsch an den Haken bekommen – ein begehrter Fang, nicht nur wegen seiner kämpferischen Natur.

Makrele und Pferdemakrele ziehen in Schwärmen vor der Küste entlang, besonders von Sommer bis Herbst. Mit etwas Köder und Geduld lassen sie sich gut mit der Rute fangen – oft ein echter Adrenalinschub, wenn der Haken anschlägt. Ebenfalls häufig anzutreffen ist die Finte, ein kleiner, silbriger Fisch, der oft als Beifang erscheint, aber für viele Angler Teil des typischen Küstenabenteuers ist.

Und dann gibt es noch den Hornfisch, auch bekannt als „Meereseinhorn“ – ein seltsam geformter, aber durchaus gefragter Fang. Die Meeräsche wiederum bevorzugt wärmere Tage und ist vor allem in ruhigen Buchten zu finden. Der Franzosendorsch, meist näher zum offenen Meer, rundet das facettenreiche Angebot ab.

Ob Anfänger oder erfahrener Angler – die holländische Nordseeküste hält das ganze Jahr über Überraschungen bereit. Wichtig ist nur: die lokalen Regeln beachten und die Natur respektieren.

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