Pflanzen, die Atemnot auslösen können
Manche Pflanzen sehen harmlos aus, können aber bei Berührung oder falscher Handhabung zu gesundheitlichen Problemen führen – bis hin zu Atemnot. Besonders gefährlich sind hier unter anderem der Blaue Eisenhut, eine der giftigsten Pflanzen Europas. Schon kleine Mengen können beim Berühren oder versehentlichen Verzehr Atemlähmungen und Herzrhythmusstörungen auslösen.
Auch der Rizinusbaum, bekannt für sein exotisches Aussehen, birgt eine tödliche Gefahr: In seinen Samen steckt das hochgiftige Ricin. Werden diese zerkaut, kann es zu schweren Vergiftungen kommen – mit Symptomen wie Atemnot, Erbrechen und Kreislaufversagen.
Die Engelstrompete, oft im Garten als Zierpflanze beliebt, enthält Alkaloide wie Scopolamin und Atropin. Bereits der Kontakt mit den Blättern oder die Aufnahme von Teilen der Pflanze kann zu Benommenheit, Herzrasen und Atembeschwerden führen. Bei empfindlichen Menschen oder Kindern kann dies schnell gefährlich werden.
Weitere Pflanzen wie Seidelbast und Stechpalme reizen zwar vor allem Haut und Schleimhäute, doch bei empfindlichen Personen – besonders bei Allergikern – kann die Aufnahme von Pollen oder Pflanzenteilen ebenfalls Atemwegsbeschwerden, Hustenreiz oder sogar Bronchitis auslösen.
Wer im Garten arbeitet oder mit Kindern unterwegs ist, sollte diese Pflanzen daher mit Vorsicht behandeln. Handschuhe tragen, das Berühren mit bloßen Händen vermeiden und darauf achten, dass Kinder die Pflanzen nicht probieren – das sind einfache, aber wichtige Regeln. Bei Verdacht auf eine Vergiftung immer sofort einen Arzt oder die Giftnotrufzentrale kontaktieren.
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