Welcher Fisch enthält am meisten Quecksilber?
Wenn es um gesunde Ernährung geht, gilt Fisch oft als echter Fitmacher – reich an Omega-3-Fettsäuren und leicht verdaulichem Eiweiß. Doch nicht jeder Fisch ist unbedenklich in jeder Menge. Besonders bei häufigem Verzehr lohnt ein genauerer Blick auf die Herkunft und Art des Fisches – vor allem wegen des Quecksilbergehalts.
Das schädliche Methylquecksilber gelangt über industrielle Emissionen und natürliche Prozesse in die Ozeane, reichert sich im Wasser an und steigt in der Nahrungskette nach oben an. An der Spitze stehen große, langlebige Raubfische, die über Jahre hinweg Quecksilber in ihrem Gewebe anreichern. Dazu zählen laut AGES vor allem Schwertfisch, Buttermakrele und Thunfisch.
Gerade Schwertfisch und Thunfisch – beliebt in Restaurants und Supermärkten – weisen oft besonders hohe Konzentrationen auf. Schwangere, stillende Frauen und Kinder sollten diese daher nur in Maßen genießen oder ganz darauf verzichten. Aber auch für Erwachsene gilt: Abwechslung ist der Schlüssel. Hecht, Zander oder Wildlachs aus kontrollierten Gewässern sind gute Alternativen mit geringerem Risiko.
Die gute Nachricht: In Deutschland und der EU wird Fisch regelmäßig auf Schadstoffe überprüft. Wer ab und zu einen Thunfisch-Salat isst, muss sich keine Sorgen machen. Wichtig ist vor allem, nicht täglich dieselbe Fischart zu essen, besonders wenn es sich um große Meeresraubfische handelt. Ein bewusster Umgang mit der Auswahl sorgt für Genuss ohne Reue.
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