Welcher Zimt ist am gesündesten?
Wenn es um gesunde Gewürze geht, steht Zimt oft ganz oben auf der Liste. Doch nicht jede Sorte ist gleich – besonders beim Thema Gesundheit lohnt sich ein genauerer Blick. Die beiden bekanntesten Varianten sind Ceylon-Zimt und Cassia-Zim.
Ceylon-Zimt gilt als die gesündere Wahl. Er stammt hauptsächlich aus Sri Lanka und wird oft als „echter Zimt“ bezeichnet. Laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) enthält er nur geringe Mengen an Cumarin – einer natürlichen Substanz, die in größeren Dosen die Leber schädigen kann. Daher gilt Ceylon-Zimt als gesundheitlich unbedenklich, selbst bei regelmäßiger Einnahme.Der günstigere Cassia-Zimt, der oft in Supermärkten angeboten wird, stammt meist aus China oder Südostasien. Er enthält deutlich mehr Cumarin. Wer viel davon isst – etwa täglich in großen Mengen –, sollte vorsichtig sein. Besonders Menschen mit empfindlicher Leber oder Kindern wird geraten, auf Cassia-Zimt zu verzichten oder ihn zumindest stark zu dosieren.
Im Geschmack unterscheiden sich die beiden Sorten übrigens auch: Ceylon-Zimt ist feiner, süßer und weniger bitter als sein intensiverer Verwandter Cassia. In der Küche lässt er sich wunderbar in Tee, Milchgetränken oder süßen Speisen verwenden, ohne zu dominieren.
Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte beim Kauf auf die Bezeichnung achten. Steht „Ceylon-Zimt“ auf der Packung, ist man auf der sicheren Seite. In Bio-Läden oder Fachgeschäften ist diese Sorte oft erhältlich. Ein Blick aufs Etikett lohnt sich also – für Genuss ohne Reue.
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