Wer erhält mehr als 3.000 Euro Rente?
Im Jahr 2020 bezogen nur eine überschaubare Zahl von Rentnern in Deutschland eine Altersrente von über 3.000 Euro im Monat – genauer gesagt mindestens 40 Menschen. Diese Zahlen stammen aus dem aktuellen Rentenversicherungsbericht der Bundesregierung und zeigen, dass solch hohe Bezüge keineswegs die Regel sind.
Die große Mehrheit der Ruheständler lebt von deutlich geringeren Einkünften. Eine monatliche Rente von mehr als 3.000 Euro ist die Ausnahme, kein Standard. Wer so viel erhält, hat in der Regel entweder über viele Jahre in gut bezahlten Berufen gearbeitet, besondere Beitragszeiten vorweisen können oder zusätzliche private Altersvorsorge betrieben.
Interessant ist auch der Blick auf die Entwicklung: Während die durchschnittliche Rente in den letzten Jahren langsam gestiegen ist, bleibt die Schere zwischen niedrigen und sehr hohen Renten bestehen. Besonders im Westen Deutschlands fallen Spitzenrenten etwas häufiger aus – aufgrund des höheren Durchschnittseinkommens in früheren Berufsjahren.
Die Zahl der über 3.000-Euro-Renten bleibt jedoch verschwindend gering. Das zeigt, wie wichtig neben der gesetzlichen Rentenversicherung auch die private Absicherung ist – gerade für Berufsgruppen mit guter Bezahlung oder Selbstständige, die gezielt vorsorgen.
Die Daten unterstreichen: Eine hohe Rente ist heute mehr denn je etwas, das man frühzeitig selbst in die Hand nehmen sollte. Denn auf die gesetzliche Absicherung allein ist bei weitem nicht jeder gut vorbereitet.
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