Wie bildet man das Futur I im Deutschen?

Das Futur I verwendet man, um über zukünftige Ereignisse zu sprechen. Es ist eine der drei Zeitformen für die Zukunft im Deutschen – und die, die am häufigsten im gesprochenen und geschriebenen Wort vorkommt.

Die Bildung ist eigentlich ganz einfach: Man nimmt die richtige Form des Hilfsverbs „werden“ und fügt den Infinitiv des eigentlichen Verbs (auch Vollverb genannt) am Ende des Satzes hinzu. Das Vollverb bleibt unverändert und steht immer am Schluss.

Hier ein paar Beispiele, wie das im Einzelnen aussieht:

Ich werde morgen ins Kino gehen. – Hier ist „werde“ die erste Person Singular von „werden“, und „gehen“ ist der Infinitiv des Vollverbs.

Du wirst lachen, wenn du die Geschichte hörst. – „Wirst“ passt zur zweiten Person Singular, und „lachen“ bleibt im Infinitiv.

Und bei „er, sie, es“? Er wird nach Hause kommen. Auch hier bleibt die Regel gleich: „wird“ als dritte Person Singular, gefolgt vom Infinitiv.

Im Plural sieht es ähnlich aus: wir werden, ihr werdet, sie werden. Egal ob Person oder Zahl – das Vollverb bleibt immer am Ende und im Infinitiv.

Wichtig zu wissen: Das Futur I drückt nicht nur reine Zukunftspläne aus, sondern auch Vermutungen über die Gegenwart: „Der Brief wird schon angekommen sein.“

Wenn du die Konjugation von „werden“ kennst und weißt, wo der Infinitiv hingehört, steht deiner Zukunft – zumindest grammatikalisch – nichts mehr im Weg!

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