Dauer einer akuten Bronchitis: Wie lange zieht sich der Husten?

Eine akute Bronchitis erfordert vor allem eines: Geduld. In den meisten Fällen handelt es sich um eine virale Infektion der Atemwege, die vom Körper selbst bekämpft wird. Normalerweise heilt eine akute Bronchitis innerhalb von 14 Tagen aus. Nach etwa zwei Wochen spüren die meisten Betroffenen eine deutliche Besserung und das allgemeine Krankheitsgefühl verschwindet.

Allerdings bedeutet das nicht immer, dass auch der Husten komplett weg ist. Der Husten kann in einigen Fällen deutlich länger andauern. Selbst wenn die Entzündung der Schleimhäute abgeklungen ist, bleiben die Atemwege oft noch überempfindlich. Mehrere Wochen können Patienten noch von lästigem Hustenreiz geplagt werden. Dieser sogenannte postinfektiöse Husten ist trocken und tritt häufig bei kalter Luft oder körperlicher Anstrengung auf. Solange er von Woche zu Woche schwächer wird, ist dies in der Regel kein Grund zur Sorge. Viel Trinken, Inhalieren und Ruhe unterstützen den Heilungsprozess in dieser Phase effektiv.

Es gibt jedoch Warnsignale, die man nicht ignorieren sollte. Sollte der Husten länger als sechs Wochen anhalten, muss unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Ein chronischer Verlauf oder andere Ursachen wie Asthma, eine unentdeckte Lungenentzündung oder eine bakterielle Sekundärinfektion müssen dann medizinisch abgeklärt werden. Auch bei Symptomen wie hoher Atemnot, blutigem Auswurf oder anhaltendem hohem Fieber ist ein frühzeitiger Arztbesuch ratsam.

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