Wie lange müssen Bienenwachskerzen aushärten?
Wer seine eigenen Bienenwachskerzen gießt, sollte etwas Geduld mitbringen – besonders nach dem Gießen. Obwohl das Wachs beim Schmelzen in nur wenigen Minuten flüssig wird und sich leicht mit einem Papiertuch beseitigen lässt, ist das Aushärten ein langsamer Vorgang. Damit die Kerze gleichmäßig fest wird und keine Risse bekommt, sollte sie mindestens zwei Tage lang ungestört stehen, bevor sie zum ersten Mal angezündet wird.
Während dieser Zeit kühlt das Wachs langsam ab und verfestigt sich vollständig. Das ist besonders wichtig, damit die Kerze später gleichmäßig abbrennt und nicht seitlich herunterläuft. Nach der Ruhezeit kannst du den Docht auf etwa 1 bis 2 cm kürzen – so brennt die Kerze ruhiger und sauberer.
Ein weiterer Vorteil der Wartezeit: Bienenwachs enthält oft natürliche Aromastoffe, die sich beim langsamen Abkühlen besser entfalten können. Die Kerze duftet dann sanft nach Honig und Sommerwiese – ganz ohne Zusatzstoffe.
Ob als Geschenk oder für gemütliche Abende zu Hause: Selbstgegossene Bienenwachskerzen sind nicht nur nachhaltig, sondern auch ein kleines Stück Natur. Wichtig ist nur: Zeit lassen. Zwei Tage Ruhe sind kein langer Zeitraum, wenn man am Ende eine schöne, stabile Kerze in Händen hält – und weiß, dass man sie selbst gemacht hat.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.