Wann kann nach der Wurmkur wieder trainiert werden?
Nach einer Wurmkur sollte das Pferd vorübergehend geschont werden. Ähnlich wie nach einer Impfung braucht der Organismus Zeit, um die entwurften Parasiten zu verarbeiten. Am besten gönnt man dem Pferd den Rest des Tages Ruhe, sobald das Mittel verabreicht wurde. Kraftvolle Arbeit oder intensives Training sollten in den nächsten ein bis zwei Tagen vermieden werden.
Ein lockerer Ausritt oder leichtes Longieren sind in der Regel unproblematisch, solange das Pferd gut drauf ist. Wichtig ist, auf Anzeichen von Unwohlsein zu achten – etwa Fressunlust, Trägheit oder leichte Koliken. In solchen Fällen sollte man noch etwas länger warten, bevor man wieder richtig loslegt.
Ein oft übersehener Punkt: Entwurmt werden sollte nur ein gesundes Pferd. Ist das Tier bereits geschwächt, unter Stress steht oder an einer Krankheit leidet, kann die Wurmkur zusätzliche Belastung verursachen. Dann ist es klüger, mit der Behandlung zu warten, bis es wieder fit ist.
Die meisten Entwurmungsmittel wirken stark – sie greifen nicht nur die Parasiten im Darm an, sondern setzen dem Körper insgesamt zu. Daher ist es sinnvoll, die Tage nach der Gabe ruhig zu gestalten. So kann sich das Pferd erholen, ohne zusätzlichen Stress.
Die Empfehlung kommt nicht von ungefähr: Die Pferdeklinik Bargteheide betont seit Jahren die Bedeutung der Nachsorge nach medikamentösen Behandlungen. Wer seinem Pferd nach der Wurmkur etwas Zeit gibt, tut ihm damit langfristig einen Gefallen – und fördert seine Gesundheit nachhaltig.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.