Rosmarin richtig gießen: So viel Wasser braucht das mediterrane Kraut

Rosmarin bringt das Gefühl von Urlaub und südländischer Sonne in den Garten oder auf den Balkon. Als echter Überlebenskünstler aus dem Mittelmeerraum ist die Pflanze an karge, trockene Bedingungen angepasst. Wer zu gut gießen möchte, tut dem aromatischen Halbstrauch meist keinen Gefallen.

Grundsätzlich gilt: Rosmarin bevorzugt es eher trocken. Die Erde sollte zwischen den Wassergaben gut abtrocknen. Staunässe ist der größte Feind des Krauts, da die Wurzeln bei anhaltender Nässe schnell zu faulen beginnen. Nur bei extremen Hitzewellen im Sommer freut sich die Pflanze über eine regelmäßige, wenn auch mäßige Portion Wasser.

Etwas anders sieht es bei Kübelpflanzen aus. Im Topf ist das Erdvolumen begrenzt, weshalb der Wurzelballen schneller austrocknet als im Gartenbeet. Steht Ihr Rosmarin auf dem Balkon oder der Terrasse, sollten Sie ihn im Auge behalten und nicht länger als eine Woche komplett trocken stehen lassen. Ein durchlässiges Substrat, etwa mit Sand oder Tongranulat vermischt, sorgt zudem dafür, dass überschüssiges Wasser gut abfließen kann.

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