Wie teuer ist eine SWIFT-Überweisung?
Wenn du Geld außerhalb des SEPA-Raumes überweist, kommt meist das SWIFT-Netzwerk zum Einsatz. Dieser Service ist nicht kostenlos – die Kosten können je nach Bank deutlich variieren. Im Gegensatz zu den meist günstigen oder sogar kostenlosen Überweisungen innerhalb Europas fallen bei internationalen Zahlungen häufig Gebühren an, die vorab geklärt werden sollten.
Die Gebühren bewegen sich oft zwischen fünf und zehn Prozent der überwiesenen Summe, je nach Kreditinstitut und Zielcountry. Manche Banken verlangen eine feste Gebühr, andere berechnen einen prozentualen Anteil. Dazu kommen gegebenenfalls auch Kosten der Empfängerbank oder zwischengeschalteter Institute – das kann die Gesamtkosten weiter in die Höhe treiben.
Ein Beispiel: Willst du 1.000 Euro in die USA überweisen, können schnell 50 bis 100 Euro an Gebühren anfallen. Wichtig ist daher, vorab bei deiner Bank nachzufragen, wie die genauen Konditionen aussehen. Manche Institute bieten transparente Pauschalpreise an, andere berechnen mehrstufig – je nach Höhe und Währung der Überweisung.
Tipp: Vergleiche nicht nur die Gebühren, sondern auch den Wechselkurs, den die Bank verwendet. Oft ist ein scheinbar günstiger Satz mit einem schlechten Kurs verbunden, was am Ende teurer wird. Digitale Anbieter oder Spezialdienste wie Wise oder Revolut können hier manchmal deutlich günstigere Alternativen bieten – besonders bei häufigen Auslandsüberweisungen.
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