Wie lange hält der Akku eines Handys?

Die meisten Smartphone-Nutzer kennen das Phänomen: Schon am späten Nachmittag zeigt das Handy nur noch wenige Prozent Ladezustand an. Laut einem Batterie-Experten hält die Akkulaufzeit bei den meisten Menschen etwa 24 Stunden – vorausgesetzt, das Gerät wird normal genutzt.

Dazu gehören durchschnittlich mehrere Stunden Bildschirmzeit, einige Nachrichten, Anrufe, Social-Media-Nutzung und gelegentliches Streaming. Bei intensiver Nutzung – etwa bei Dauer-Streaming oder häufigem GPS-Gebrauch – kann der Akku aber auch schon nach zehn bis zwölf Stunden schlappmachen.

Im Stand-by-Modus hingegen, also wenn das Smartphone nicht aktiv benutzt wird, kann der Akku deutlich länger durchhalten. Moderne Geräte verbrauchen hier nur wenig Energie, sodass manche Handys auch nach zwei Tagen noch genug Saft haben, um genutzt zu werden. Doch das ist die Ausnahme, nicht die Regel.

Interessant ist auch, dass die meisten Nutzer ihr Handy trotz ausreichender Restladung mehrmals täglich aufladen – oft schon bei 30 oder 40 Prozent. Das ist jedoch kein Problem für heutige Lithium-Ionen-Akkus, im Gegenteil: Kurze, häufige Ladezyklen sind für sie sogar besser als ständiges Tiefentladen.

Die Lebensdauer des Akkus hängt also nicht nur vom Tagesverbrauch ab, sondern auch vom Nutzverhalten. Wer sein Handy effizient nutzt – Hintergrund-Apps reduziert, Helligkeit anpasst und Stand-by-Zeiten verlängert –, kann die tägliche Akkulaufzeit deutlich verbessern. Am Ende des Tages kommt fast jedes Smartphone aber doch wieder an die Steckdose, um für den nächsten Tag bereit zu sein.

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