Das Gehalt bei der Polizei in Hamburg
Wer bei der Polizei in Hamburg arbeitet, sichert sich ein krisenfestes Einkommen, das jedoch stark von der genauen Anstellung abhängt. Zu unterscheiden ist primär zwischen Tarifangestellten im Polizeidienst und verbeamteten Polizisten. Ein reiner Polizeiangestellter im Innendienst oder Objektschutz verdient in der Hansestadt laut aktuellen Statistiken rund 20.448 € bis 27.690 € netto im Jahr. Das entspricht einem monatlichen Nettoverdienst von etwa 1.700 € bis 2.300 €, je nach Steuerklasse und Erfahrungsstufe.
Höheres Einkommen durch den Beamtenstatus
Deutlich attraktiver fällt das Gehalt aus, wenn man die klassische Laufbahn im Vollzugsdienst als Beamter einschlägt. Bereits im dualen Studium oder in der Ausbildung winken Anwärterbezüge von etwa 1.500 € bis 1.600 € brutto. Nach erfolgreichem Abschluss steigen Polizisten im gehobenen Dienst als Polizeikommissar in die Besoldungsgruppe A9 ein. Hier liegt das monatliche Bruttogehalt bei über 3.400 €.
Da Beamte keine klassischen Sozialabgaben wie Renten- oder Arbeitslosenversicherungen zahlen, bleibt vom Brutto deutlich mehr übrig. Ein lediger Berufseinsteiger in Hamburg kann mit rund 2.400 € bis 2.600 € netto im Monat rechnen. Davon muss lediglich noch die private Krankenversicherung abgezogen werden. Im Laufe der Dienstjahre steigt das Gehalt durch Beförderungen (etwa zum Oberkommissar in A10) und Dienstaltersstufen automatisch an. Zusätzliche steuerfreie Zulagen für Nacht-, Wochenend- oder Feiertagsdienste sowie Familienzuschläge für Verheiratete und Kinder erhöhen das monatliche Nettoeinkommen weiter.
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