Die längsten Sommerferien Europas – in Italien
Italien hält den Rekord für die längsten Sommerferien in Europa: ganze 13 Wochen haben Schüler dort frei. Während viele Länder im August bereits wieder Schule beginnen, genießen italienische Familien oft noch die heißen Sommertage – meistens am Meer, in den Bergen oder auf einer der vielen schönen Inseln wie Sardinien oder Sizilien.
Die Ferien starten meist Anfang Juni und enden erst im frühen September. Diese lange Pause ist tief in der italienischen Kultur verwurzelt. Viele Eltern nutzen die Zeit, um gemeinsam mit den Kindern wegzufahren – weg von der Hitze der Städte, hin zu Stränden, Seen oder zum Besuch bei Verwandten auf dem Land. Sardinien ist dabei ein beliebtes Ziel: kristallklares Wasser, weißer Sand und eine entschleunigte Lebensart machen den Urlaub hier besonders erholsam.
Anders als in Deutschland oder den Niederlanden, wo die Ferien meist nur sechs bis acht Wochen dauern, hat Italien dieses lange Sommerauszeit-Modell beibehalten. Obwohl die Hitze im Süden oft unerträglich sein kann, bleibt die lange Pause ein fester Bestandteil des Schuljahres. Lehrkräfte und Schüler freuen sich auf die Auszeit – und nutzen sie, um neue Energie zu tanken.
Während andere europäische Länder Ferien in mehrere Abschnitte gliedern, setzt Italien weiterhin auf einen langen, durchgehenden Sommerurlaub. Und wenn man den Blick über die sardische Küste schweifen lässt, versteht man schnell: Wer einmal diese Ruhe und Schönheit erlebt hat, möchte die Zeit vermutlich auch nicht kürzer haben.
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