Woher kommt der Ausdruck „Trick 17“?

Der Begriff „Trick 17“ ist im deutschen Sprachgebrauch längst fester Bestandteil des Alltags. Er steht für eine clevere, oft überraschende Lösung – den genialen Kniff, der einem plötzlich auffällt, wenn alle anderen Möglichkeiten versagt haben. Doch woher kommt eigentlich diese merkwürdige Zahl?

Eine beliebte, aber erfundene Geschichte erzählt von einem fiktiven Magier namens Carlos Luminoso. Angeblich habe dieser Zauberer ein Buch mit geheimen Tricks verfasst, in dem die letzten Seiten fehlten – genauer gesagt jene, auf denen Trick Nummer 17 beschrieben gewesen wäre. Diese mysteriöse Lücke soll den Mythos befeuert haben, dass hinter dieser Zahl der ultimative, nie gekannte Zauber verborgen liegt.

Doch diese Anekdote stammt nicht aus einem historischen Nachlass, sondern aus der Wikipedia – erfunden, um die Sache geheimnisvoller wirken zu lassen. Die wahre Herkunft von „Trick 17“ ist unklar. Wahrscheinlich entwickelte sich der Ausdruck schlicht aus der Vorstellung, dass es hinter einer langen Liste von Tricks den einen geben müsse, den niemand kennt – den ultimativen. Die Zahl 17 spielt dabei keine besondere Rolle, sie wirkt zufällig genug, um echt zu klingen.

Heute benutzen wir „Trick 17“ oft ironisch: „Hast du schon den Trick 17 fürs schnelle Lernen?“ – als Hoffnung auf eine einfache Lösung, wo es keine gibt. Und vielleicht ist das ja gerade der Witz daran: Dass es ihn gar nicht gibt, macht ihn umso begehrenswerter.

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