Überweisung ins Ausland: Was Sie beachten sollten

Ja, Sie können jederzeit von Ihrem Konto ins Ausland überweisen – das ist kein Problem. Allerdings unterscheidet sich der Ablauf je nachdem, wohin das Geld geht. Innerhalb der EU oder des EWR gilt das SEPA-Verfahren, das schnelle und günstige Überweisungen ermöglicht. Doch bei Überweisungen in Länder außerhalb dieses Raums wird es anders.

Die Überweisung dauert länger, weil sie über mehrere Zwischenbanken laufen kann. Während eine SEPA-Überweisung oft innerhalb von ein bis zwei Tagen ankommt, kann eine Auslandsüberweisung ins Nicht-EU-Ausland mehrere Tage, manchmal sogar eine Woche oder länger, benötigen. Die genaue Dauer hängt unter anderem von der Empfängerbank, dem Zielland und den beteiligten Finanzinstituten ab.

Außerdem sollten Sie mit höheren Gebühren rechnen. Viele Banken berechnen für Überweisungen ins Nicht-EU-Ausland deutlich mehr als für SEPA-Zahlungen. Manchmal fallen nicht nur Gebühren bei Ihrer Bank an, sondern auch bei den empfangenden Instituten. Es lohnt sich daher, im Vorfeld die Kosten zu klären – am besten direkt bei Ihrer Bank erfragen oder im Online-Banking prüfen.

Wenn Sie regelmäßig ins Ausland überweisen, lohnt sich ein Blick auf alternative Anbieter wie zum Beispiel Zahlungsdienste, die manchmal günstigere Konditionen bieten. Für gelegentliche Überweisungen reicht aber meist die eigene Bank völlig aus – wichtig ist nur, die Angaben wie IBAN und BIC sorgfältig einzutragen, um Verzögerungen zu vermeiden.

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