Sind Chips wirklich so ungesund für den Magen?

Wer ab und zu eine Tüte Chips genießt, muss sich normalerweise keine großen Sorgen machen. Doch wie bei vielen Dingen im Leben gilt auch hier: Die Dosis macht das Gift. Laut der Stiftung Warentest können bereits ab einer Menge von etwa 40 Gramm unerwünschte Wirkungen auftreten – besonders auf den Magen. Das entspricht grob einer kleinen Portion aus der Standard-Tüte.

Die Ursache liegt oft in der Zusammensetzung: Fett, Salz und verschiedene Aromastoffe belasten den Magen, besonders wenn er empfindlich ist. Bei empfindlichen Menschen können schon nach dem Genuss von fettigen Kartoffelchips Symptome wie Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall auftreten. Das liegt nicht nur am Fettgehalt, sondern auch an der Art der Verarbeitung – frittiert und oft mit künstlichen Zusätzen.

Einige bekannte Marken schnitten bei Tests von chip.de und der Stiftung Warentest bereits schlecht ab – nicht nur wegen des Geschmacks, sondern auch wegen der Inhaltsstoffe. Manche enthalten Stoffe, die in größeren Mengen den Darm reizen können. Zudem fanden Experten in einigen Produkten Spuren von Acrylamid, einem potenziell gesundheitsschädlichen Stoff, der bei hohen Temperaturen beim Braten oder Frittieren entsteht.

Das bedeutet nicht, dass man Chips komplett meiden muss. Aber wer regelmäßig Bauchschmerzen nach dem Snack hat, sollte vielleicht auf die Menge achten oder zu schonenderen Varianten greifen – etwa gebackene Chips oder hausgemachte Versionen mit weniger Salz und Öl. Maßhalten bleibt der beste Rat, wenn es um fettige Snacks geht.

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