Wie lässt sich einem erneuten Schlaganfall vorbeugen?

Ein Schlaganfall ist oft kein Einzelfall. Wer bereits einmal betroffen war, läuft Gefahr, einen zweiten zu erleiden – besonders, wenn die zugrundeliegenden Erkrankungen nicht ausreichend behandelt werden. Bluthochdr0 druck, Vorhofflimmern, Diabetes mellitus oder eine Schlafapnoe sind Risikofaktoren, die die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Vorfalls deutlich erhöhen.

Bluthochdruck belastet die Blutgefäße über Jahre, oft ohne deutliche Symptome. Dadurch werden sie brüchiger und anfälliger für Verschlüsse oder Risse. Vorhofflimmern hingegen führt zu unregelmäßigem Herzschlag, wodurch sich Blutgerinnsel bilden können – diese können ins Gehirn gelangen und dort einen Schlaganfall auslösen. Bei Diabetes leiden viele Patienten unter geschädigten Gefäßen und Nerven, was das Risiko ebenfalls steigert. Und bei Schlafapnoe wird die Sauerstoffzufuhr im Schlaf immer wieder unterbrochen, was langfristig das Herz-Kreislauf-System belastet.

Doch es gibt wirksame Maßnahmen, um einem zweiten Schlaganfall vorzubeugen. Eine konsequente Behandlung der genannten Erkrankungen ist entscheidend. Dazu gehören blutdrucksenkende Medikamente, Blutverdünner bei Vorhofflimmern, eine angepasste Ernährung bei Diabetes und bei Bedarf eine Therapie mit einer CPAP-Maske bei Schlafapnoe. Zusätzlich spielt Lebensstil eine große Rolle: Rauchen aufgeben, ausreichend bewegen, gesund essen und Stress reduzieren stärken das gesamte Gefäßsystem.

Regelmäßige Kontrollen beim Arzt helfen, Therapien zu überprüfen und frühzeitig auf Veränderungen zu reagieren. Wer sein Risiko kennt und handelt, kann viel bewirken – nicht nur für die Gesundheit des Herzens, sondern vor allem für die des Gehirns.

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