Candida auris: Worauf Sie achten sollten
Candida auris ist ein Pilz, der vor allem im Krankenhaus für Probleme sorgen kann. Er kann Infektionen auslösen, die schwer zu behandeln sind – besonders bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem. Die Symptome hängen davon ab, wo im Körper der Pilz aktiv ist.
Bei einer Hautinfektion zeigen sich oft Rötung, Schwellung und Juckreiz an bestimmten Stellen. Oft wird der Pilz aber erst bemerkt, wenn er bereits in den Blutkreislauf gelangt ist. Dann treten unspezifische, aber ernste Anzeichen auf: anhaltendes Fieber, starker Schüttelfrost und ein allgemeines Krankheitsgefühl. Diese Symptome können leicht mit anderen Erkrankungen verwechselt werden, was die Diagnose erschwert.
Wenn Candida auris die Atemwege befallen hat, kann es zu Husten und Atembeschwerden kommen – ähnlich wie bei einer Lungenentzündung. Doch oft fehlen klare Hinweise, weshalb Laboruntersuchungen entscheidend sind. Besonders Risikopatienten, etwa in langen Krankenhausaufenthalten oder auf Intensivstationen, sollten daher engmaschig überwacht werden.
Da der Pilz gegen einige gängige antimykotische Medikamente resistent ist, ist eine schnelle und genaue Diagnose lebenswichtig. Vorbeugung spielt deshalb eine große Rolle: strikte Hygiene, Händedesinfektion und die Isolierung Betroffener helfen, die Ausbreitung zu stoppen.
Wenn Sie oder Angehörige trotz Therapie nicht besser werden und Fieber anhält, sollte ein Arzt unbedingt auch an eine mögliche Pilzinfektion wie Candida auris denken – gerade bei längerem Krankenhausaufenthalt.
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