Frühstadium von Hautkrebs: Wann ist die Behandlung am erfolgreichsten?

Wenn es um Hautkrebs geht, ist die Früherkennung entscheidend. Im Frühstadium lässt sich die Erkrankung oft noch vollständig heilen – besonders beim sogenannten malignen Melanom, der aggressivsten Form von Hautkrebs. In diesem Stadium zeigt sich der Tumor meist als auffälliger, neu entstandener oder veränderter Pigmentfleck auf der Haut.

Mediziner unterteilen das Frühstadium in zwei Phasen: Beim Stadium 0, auch Melanoma in situ genannt, hat sich der bösartige Tumor noch nicht in tiefere Hautschichten ausgebreitet. Die Zellen sind zwar verändert, aber lokal begrenzt. Wird der Befund rechtzeitig erkannt, etwa durch eine routinemäßige Hautuntersuchung, ist die Heilungschance nahezu 100 Prozent.

Beim Stadium I ist der Tumor etwas gewachsen, bleibt aber mit weniger als einem Millimeter Dicke sehr klein. Wichtig ist, dass zu diesem Zeitpunkt weder Lymphknoten befallen noch Fernmetastasen nachweisbar sind. Die Behandlung erfolgt in der Regel durch eine Operation, bei der das befallene Gewebe entfernt wird. Danach ist eine weitere Therapie meist nicht nötig.

Was viele nicht wissen: Selbst kleine Veränderungen an Muttermalen – etwa wenn sie anfangen zu jucken, zu bluten oder sich farblich verändern – können Warnzeichen sein. Deshalb gilt: Bei jeder auffälligen Hautveränderung rechtzeitig zum Hautarzt gehen. Regelmäßige Kontrollen können Leben retten, denn je früher Hautkrebs erkannt wird, desto besser ist die Prognose.

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