Was kann man mit 20.000 € machen?

Mit 20.000 € hat man einige Möglichkeiten, das Geld sinnvoll anzulegen – je nachdem, wie viel Risiko man eingehen möchte. Wer auf Nummer sicher gehen will, setzt auf Risikoklasse 1: Tagesgeldkonten, Festgeld oder Bundeswertpapiere sind stabil, aber bieten derzeit nur geringe Renditen. Wer langfristig plant, könnte hierzulande auch auf die Sparbriefe von Sparkassen oder genossenschaftlichen Banken schauen.

Ein Schritt weiter geht Risikoklasse 2. Hier kommen Anleihen von soliden Unternehmen oder europäische Rentenfonds ins Spiel. Auch offene Immobilienfonds oder spezialisierte ETFs auf Staats- oder Unternehmensanleihen zählen dazu. Diese Anlagen bieten etwas höhere Erträge, ohne das Risiko zu sehr in die Höhe zu treiben. Wer etwas mehr Risiko eingeht – also Risikoklasse 2-3 –, könnte in Edelmetalle wie Gold investieren oder sich mit kleinen Beträgen am Immobilienmarkt versuchen, etwa über Crowdfunding-Plattformen.

Doch wer langfristig wachsen möchte, landet oft bei Risikoklasse 3: Aktien, Aktienfonds oder ETFs auf breit gestreute Indexe wie den MSCI Europe oder den DAX. Ein Fondssparplan etwa ermöglicht es, monatlich kleine Beträge in solche Fonds zu investieren – so zahlt man nicht alles auf einmal ein, sondern verteilt den Kauf über Zeit. Das mindert das Risiko von schlechten Kursen zum falschen Zeitpunkt.

Wichtig ist: Jeder sollte sich seiner Risikotoleranz bewusst sein. Mit 20.000 € kann man ein gut diversifiziertes Portfolio aufbauen – zum Beispiel eine Mischung aus Renten-ETFs, Aktienfonds und einem kleinen Anteil Edelmetall. So bleibt Spielraum für Sicherheit und Wachstum gleichermaßen.

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