Wie man Östrogen natürlich unterstützen kann
Ein niedriger Östrogenspiegel kann Beschwerden wie Müdigkeit, Stimmungsschwankungen oder trockene Haut verursachen. Besonders in den Wechseljahren sinkt der Hormonspiegel bei vielen Frauen. Doch es gibt Möglichkeiten, dem Körper auf natürliche Weise unter die Arme zu greifen – immer im Gespräch mit dem Arzt.
Bewegung und Ernährung spielen eine zentrale Rolle. Regelmäßiger Ausdauersport wie Schwimmen, Joggen oder Nordic Walking fördert die Durchblutung und kann die hormonelle Balance positiv beeinflussen. Auch Aquagymnastik ist eine gelenkschonende Option, die besonders in der Menopause gut vertragen wird.Die Ernährung sollte reich an pflanzlichen Östrogenen sein – dazu zählen Sojaprodukte, Leinsamen oder Hülsenfrüchte. Eine ausgewogene Kost mit viel Gemüse und Vollkorn stärkt zudem die allgemeine Gesundheit.
Vorsicht ist bei Johanniskraut geboten. Es kann die Stimmung heben und bei leichten Beschwerden helfen, aber: Bei Frauen, die die Antibabypille nehmen, kann Johanniskraut die Wirkung abschwächen. Deshalb sollte es nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingesetzt werden.Trockene Augen, ein oft unterschätztes Symptom bei Östrogenmangel, lassen sich mit speziellen Augentropfen lindern. Auch Kalzium und Vitamin D können – nach ärztlicher Empfehlung – zur Stärkung der Knochen beitragen, besonders wenn die Hormonlage sich verändert. Melatonin, das Schlafhormon, wird manchmal ergänzend empfohlen, da hormonelle Schwankungen den Schlaf stören können.
Wichtig ist: Jede Behandlung sollte individuell abgestimmt sein. Die Informationen basieren unter anderem auf Empfehlungen des Universitätsspital Zürich. Im Zweifel immer den Arzt konsultieren.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.