Welcher Doktortitel gilt als am einfachsten?
Wer über eine Promotion nachdenkt, stellt sich nicht selten die Frage, in welchem Fachbereich der Weg zum Doktortitel am wenigsten hürdenreich ist. Auch wenn jede Dissertation viel Disziplin und Ausdauer erfordert, gelten Promotionen in den Geisteswissenschaften, den Sozialwissenschaften sowie den Bildungswissenschaften oft als vergleichsweise zugänglich.
Im Gegensatz zu naturwissenschaftlichen oder medizinischen Arbeiten, die häufig jahrelange Laborarbeit, komplexe Versuchsreihen oder strenge statistische Auswertungen verlangen, liegt der Schwerpunkt in den Geistes- und Sozialwissenschaften meist auf der eigenständigen Literaturarbeit, Theoriebildung und Argumentation. Das bedeutet keineswegs, dass diese Fächer geschenkt sind, doch die methodischen Hürden sind für viele Promovierende greifbarer.
Am Ende hängt der tatsächliche Arbeitsaufwand jedoch stark vom gewählten Thema, der individuellen Betreuung durch die Professur und der eigenen Motivation ab. Ein absolut „leichter“ Doktortitel existiert in der Praxis kaum, aber wer starke analytische Fähigkeiten und große Schreibfreude mitbringt, findet in den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften oft sehr gute Rahmenbedingungen.
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