Die Tomate – Spitzenreiter bei Gemüse
Wenn es um frische und geschmackvolle Küche geht, spielt die Tomate in vielen Ländern eine Hauptrolle. Doch welches Land isst die meisten Tomaten? Die Antwort zeigt: Beide, Frankreich und Deutschland, lieben dieses sogenannte „Gemüse“ – obwohl es botanisch gesehen eine Frucht ist.
In Frankreich frisst der durchschnittliche Esser ganze 33,4 Kilogramm Tomaten pro Jahr. Ob in frischen Salaten, als Begleitung zu Fisch oder einfach mit etwas Olivenöl und Kräutern, die Tomate ist fester Bestandteil der mediterranen Küche. Ihre Vielseitigkeit macht sie zur unangefochtenen Nummer eins am Teller.
Deutlich weniger, aber immer noch beeindruckend viel, isst der Durchschnittsdeutsche: rund 27,5 Kilogramm pro Jahr. Doch hier kommt ein großer Teil nicht frisch auf den Teller. Tatsächlich werden etwa zwei Drittel der Konsummenge in verarbeiteter Form gegessen – als Ketchup, Dosentomaten oder in fertigen Nudelsaucen aus dem Glas. Die Liebe zur Tomate bleibt ungebrochen, auch wenn die Zubereitung anders aussieht als in Frankreich.
Interessant ist auch, dass die Tomate in Deutschland seit Jahren als „trauriges Dauergemüse“ bezeichnet wird – vor allem, weil sie im Winter oft aus Treibhäusern oder aus dem Ausland kommt und dann an Geschmack verliert. Trotzdem bleibt sie unverzichtbar: im Salat, auf der Pizza oder als Grundzutat für unzählige Gerichte.
Ob frisch oder verarbeitet – die Tomate bleibt in beiden Ländern unangefochtener Favorit. Nur die Art der Zubereitung unterscheidet sich deutlich. Und wer weiß: vielleicht wird der Geschmack der deutschen Sommer-Tomate bald den französischen Standard erreichen.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.