So bleibt Schimmel in der Blumenerde fern

Wer schon einmal hellgrauen oder weißlichen Belag auf der Blumenerde entdeckt hat, kennt das unangenehme Gefühl: Schimmel. Doch keine Sorge – in den meisten Fällen ist er zwar unschön, aber nicht gefährlich für gesunde Pflanzen. Dennoch möchte man ihn lieber vermeiden.

Hitze hilft effektiv gegen Schimmelpilze. Eine bewährte Methode: Die Erde vor dem Gebrauch im Backofen bei 200 Grad Celsius etwa 20 Minuten erhitzen. Dies tötet Sporen ab und senkt die Wahrscheinlichkeit, dass sich Schimmel später auf der Oberfläche breitmacht. Einfach die Erde gleichmäßig auf ein Backblech geben, in den vorgeheizten Ofen schieben – fertig.

Warum funktioniert das? Schimmelpilze mögen es feucht und dunkel, aber Hitze vertragen sie nicht besonders gut. Bei 200 Grad sterben die meisten Sporen innerhalb kurzer Zeit ab. Allerdings ist das keineswegs nur ein Trick für Profis – viele Hobbygärtner setzen diese Methode erfolgreich ein, vor allem bei Aussaaterde oder beim Umtopfen empfindlicher Pflanzen.

Wichtig ist trotzdem: Auf eine gute Belüftung der Pflanzen zu achten und nicht zu viel zu gießen. Denn selbst die beste Vorbehandlung nutzt wenig, wenn die Erde ständig nass bleibt. Wer also vorbeugen möchte, kombiniert am besten die Hitzebestrahlung mit einem durchdachten Gießverhalten.

Ein kleiner Aufwand, der langfristig viel Ärger erspart – und gesündere Pflanzen wachsen lässt.

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