Wo Rentner in Deutschland günstig leben können

In Deutschland unterscheidet sich die Lebensqualität für Rentner je nach Region deutlich – nicht nur durch die Höhe der Mieten, sondern auch durch die Kaufkraft der Rente. Laut einer Studie des Instituts Prognos aus dem Jahr 2021 lagen einige der Kommunen mit der niedrigsten Rentenkaufkraft im Freistaat Bayern. Besonders auffällig: die Landkreise Berchtesgadener Land und Garmisch-Partenkirchen sowie die Stadt Regensburg, wo die durchschnittliche Rente bei monatlich nur 862 Euro lag.

Doch niedrige Rentensummen bedeuten nicht automatisch ein schlechteres Leben. In vielen ländlichen Gegenden, vor allem im Osten Deutschlands, ist die Miete deutlich günstiger als in Ballungsräumen oder touristisch stark frequentierten Regionen wie dem bayerischen Alpenraum. Deshalb können Rentner mit gleichem Einkommen dort oft besser leben – mit mehr Platz, geringeren Nebenkosten und einer gut erhaltenen Infrastruktur.

Städte wie Dresden, Leipzig oder Magdeburg bieten nicht nur kulturelle Vielfalt, sondern auch bezahlbaren Wohnraum. Auch Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern oder Sachsen-Anhalt sind beliebte Ziele für ältere Menschen, die auf ihr Budget achten müssen. Die Nähe zur Natur, kurze Wege zu Ärzten und Einkaufsmöglichkeiten sowie eine lebendige Nachbarschaft spielen dabei eine große Rolle.

Die Wahl des Wohnortes ist für viele Rentner eine Frage der Lebensqualität. Wer flexibel ist, kann mit kleiner Rente dennoch komfortabel leben – vor allem, wenn man weiß, wo die Kosten niedriger und der Alltag angenehmer sind.

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