Die optimale Schlafposition: Warum die Himmelsrichtung des Bettes wichtig ist

Wussten Sie, dass die Ausrichtung Ihres Bettes einen Einfluss auf die Qualität Ihres Schlafes haben könnte? Viele Menschen achten sorgfältig auf Matratze, Kissen oder Raumtemperatur – doch die Himmelsrichtung wird oft übersehen. Dabei deuten Untersuchungen darauf hin, dass die Lage des Bettes im Raum tatsächlich eine Rolle spielt.

Eine Studie des Max-Planck-Instituts hat ergeben, dass Menschen, die quer zur Erde liegen – also von Westen nach Osten oder umgekehrt – schneller in die REM-Phase des Schlafes wechseln. Die REM-Phase ist besonders wichtig für die Regeneration des Gehirns und für einen erholsamen Schlaf. Ob diese Wirkung durch magnetische Felder oder natürliche Rhythmen erklärt werden kann, ist noch nicht endgültig geklärt. Doch die Beobachtungen sind auffällig genug, um darauf zu achten.

Einige weitere Studien legen außerdem nahe, dass das Schlafen in Nord-Süd-Richtung gesundheitliche Vorteile bieten könnte. Die Erde hat ein eigenes Magnetfeld, und einige Forscher vermuten, dass eine Ausrichtung entlang der Nord-Süd-Achse den Körper entlastet und den Schlaf verbessert. Allerdings ist die Evidenz hierfür noch nicht so stark wie bei der West-Ost-Variante.

Ein kleiner Tipp für den Alltag:

Wenn Sie Ihr Schlafzimmer umgestalten wollen, probieren Sie es einfach aus. Drehen Sie Ihr Bett so, dass Sie in West-Ost-Richtung liegen – viele berichten von einem tieferen, ruhigeren Schlaf. Es kostet nichts außer ein bisschen Platz – und könnte Ihren Schlaf deutlich verbessern.

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