Warum entsteht ein Handekzem?

Ein Handekzem ist keine Seltenheit – viele Menschen leiden darunter, oft ohne genau zu wissen, warum. Die Haut an den Händen ist tagtäglich äußeren Einflüssen ausgesetzt, und genau das kann zu Reizungen führen. Häufiges Händewaschen, Feuchtigkeit oder Desinfektionsmittel schwächen den natürlichen Schutzschild der Haut. Dadurch dringen Reizstoffe leichter ein und lösen Entzündungen aus.

Ein weiterer Auslöser kann eine Kontaktallergie sein. Bestimmte Substanzen – sogenannte Haptenen – wie Nickel, Duftstoffe oder Konservierungsmittel in Kosmetika können bei empfindlichen Personen eine allergische Reaktion hervorrufen. Auch Proteine aus Lebensmitteln, etwa beim Schälen von Zitrusfrüchten oder Schneiden von Gemüse, können die Haut reizen und zu Ekzemen führen, besonders bei Menschen mit einer genetischen Veranlagung.

So spielt auch die atopische Dermatitis eine Rolle. Wer bereits als Kind unter trockener, empfindlicher Haut oder Neurodermitis litt, neigt im Erwachsenenalter eher zu Handekzemen. Die Haut kann dann besonders empfindlich auf Umweltreize reagieren.

Die gute Nachricht: Mit der richtigen Pflege und Vermeidung der Auslöser lässt sich viel erreichen. Handschuhe beim Spülen oder Arbeiten im Haushalt, fettreiche Cremes und sanfte Reinigungsmittel können helfen. Wichtig ist, frühzeitig zu handeln – bevor aus einem leichten Jucken eine chronische Erkrankung wird.

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