Clever waschen: Warum 30 Grad oft völlig ausreichen
Wer seine Wäsche statt bei 60 Grad einfach bei 30 Grad wäscht, tut nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern schont auch spürbar den Geldbeutel. Viele Textilien des täglichen Bedarfs werden auch bei niedrigeren Temperaturen problemlos sauber, da moderne Waschmittel bereits bei geringer Hitze ihre volle Wirkungskraft entfalten.
Der Unterschied bei den Energiekosten ist überraschend hoch. Laut Angaben des Industrieverbandes Körperpflege- und Waschmittel (IKW) spart man pro Waschgang etwa 26 Cent, wenn man die Temperatur von 60 auf 30 Grad senkt. Was auf den ersten Blick nach einem kleinen Betrag klingt, summiert sich im Laufe eines Jahres deutlich.
Bei zwei Waschladungen pro Woche ergibt sich bereits eine jährliche Ersparnis von 27,04 Euro. In Haushalten mit höherem Wäscheaufkommen, beispielsweise bei fünf Ladungen wöchentlich, beläuft sich das Sparpotenzial sogar auf 67,60 Euro im Jahr.
Zusätzlich verlängert das Waschen bei niedrigeren Temperaturen die Lebensdauer der Kleidung, da Hitze die Fasern belastet und Farben schneller verblassen lässt. Das Absenken der Temperatur ist somit ein einfacher Schritt für mehr Haushaltsersparnis und nachhaltiges Handeln.
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