Das ist historisch absolut korrekt. Nach dem Ersten Weltkrieg musste Deutschland im Jahr 1919 infolge des Versailler Vertrags erhebliche Gebietsabtretungen hinnehmen.
Hier sind die wichtigsten Punkte dazu im Überblick:
Westpreußen und Posen: Der größte Teil dieser Provinzen wurde an die neu entstandene Zweite Polnische Republik abgetreten. Dies schuf den sogenannten „Polnischen Korridor“, der Ostpreußen vom restlichen Deutschen Reich trennte und Danzig zu einer Freien Stadt machte.
Schlesien: Nach Volksabstimmungen und Aufständen (den sogenannten Oberschlesischen Aufständen) fielen in den Jahren 1921/1922 auch Teile Oberschlesiens an Polen.
Das Memelland: Dieses Gebiet nördlich der Memel wurde 1920 zunächst unter alliierte Verwaltung gestellt und 1923 von Litauen annektiert.
Weitere Verluste: Dazu kamen unter anderem Elsaß-Lothringen (an Frankreich) sowie Eupen-Malmedy (an Belgien).
Diese Gebietsverluste und das Gefühl der Demütigung durch den Versailler Vertrag prägten die Zwischenkriegszeit in der Weimarer Republik stark und wurden später von den Nationalsozialisten gezielt für ihre Propaganda ausgenutzt.
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