Der Unterschied zwischen Cappuccino und Latte Macchiato

Wer morgens oder mittags in ein Café geht, kennt das Dilemma: Cappuccino oder Latte Macchiato? Beide sind beliebt, sehen auf Instagram gut aus und enthalten Kaffee – doch sie unterscheiden sich deutlich im Geschmack und in der Zubereitung.

Ein Cappuccino besteht klassisch aus einem Drittel Espresso, einem Drittel warmer Milch und einem Drittel feinem Milchschaum. Die drei Schichten sind meist gut vermischt, sodass der Genuss cremig und intensiv bleibt. In Deutschland wird er oft in einer Tasse mit Henkel serviert und passt perfekt zu einem Stück Kuchen oder einem Croissant.

Der Latte Macchiato hingegen ist ein echter Blickfang. Hier wird das Getränk geschichtet: Zuerst kommt kalte Milch, dann heiße Milch, darauf ein Schuss Espresso und ganz oben eine dicke Schicht Milchschaum – manchmal sogar mit etwas Sahne verfeinert. Der Name „Milchiger Kaffee“ (übersetzt aus dem Italienischen) täuscht: Eigentlich ist es eher ein Milchgetränk mit einem Schuss Kaffee. Typisch für Deutschland ist die klare Sicht auf die Schichten – ein Latte Macchiato wird daher meist in einem hohen Glas serviert.

Während der Cappuccino kräftig und ausgewogen schmeckt, wirkt der Latte Macchiato weicher und mild. Wer viel Milch mag und den Kaffeegeschmack nur andeuten möchte, greift zum Latte Macchiato. Wer lieber einen stärkeren Kaffee-Genuss sucht, ist mit dem Cappuccino besser bedient.

Beide Kaffeespezialitäten haben ihren Platz – je nach Tageszeit, Stimmung oder Hungergefühl. Probieren lohnt sich!

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen